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Die
Sanxingdui-Ruinen in Guanghan, Provinz Sichuan, werden von
den chinesischen Geschichtswissenschaftlern und Archäologen
als das ,,neunte Weltwunder“ bezeichnet. Die
Sanxingdui-Ruinen befinden sich am südlichen Ufer des
Mamu-Flusses, etwa sieben Kilometer westlich der Stadt
Guanghan. Bis heute wurden etwa 1000 historische
Kulturgegenstände aus den Ruinen freigelegt, die im
Sanxingdui-Museum ausgestellt sind. Einige
Ausstellungsstücke gehören zur Kategorie der staatlichen
Kostbarkeiten, wie etwa die stehende Bonzestatue mit einer
Höhe von 261 cm, die bisher größte bronzene Menschenfigur
der Welt; der 396 cm hohe göttliche Bronzebaum, der bis
heute in der Welt älteste und größte Bronzebaum oder ein
Jadetäfelchen, dessen Muster die damaligen Opferzeremonien
eindrucksvoll widerspiegelte. Eine weitere Attraktion im
Sanxingdui-Museum bilden die Bronzefiguren mit
unterschiedlichen Gesichtsausdrücken, verschiedenartige
Bronzemasken, Bronzevögel und -tiere sowie Ton-, Jade- und
Goldgegenstände in charakteristischem lokalem Stil.
Wie entstand der Staat Shu? Wie lange existierte er? Wie
ging er zugrunde? Woher kommt der Ursprung der
Sanxingdui-Kultur? Zu welcher Nationalität gehören die
Sanxingdui-Bewohner? Wie sah das Wesen der Staatsmacht des
Staates Shu und seine Religion aus? Wie entwickelte sich die
Bronzeverhüttung und -gießerei? Was hatte es mit der
Bilderschrift des Staates Shu auf sich? Dies alles sind bis
heute noch Rätsel geblieben.
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Stehende bronzene Menschenfigur
( 261 cm hoch)
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Bronzemaske mit Menschen- und Tierfiguren
(65 cm hoch und 138 cm breit)
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Tiger aus Goldblättchen als Schmuck ((6,7 cm
hoch und 11,6 cm breit)
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Zun, bronzenes Weingefäß mit drei Rindern und
sechs Vögeln
(44,5 cm hoch, Öffnungsumfang: 41,8 cm)
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Kniende bronzene Menschenfigur
(13,3 cm hoch und 5,54 cm breit)
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Bronzehahn
(14,2 cm hoch)
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