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Der Schwarzhalskranich (Grus nigricollis und Heijinghe auf chinesisch) heißt bei manchen Ornithologen auch Tibetkranich, das diese gefährdete Vogelart das einzige "Gebirgsmitglied" unter den 15 Kranichfamilien ist und ausschließlich auf dem weiten, hohen Tibetischen Plateau (mit Qinghai) und in Randgebieten wie dem 2200 m hohen Yunnan-Guizhou-Plateau lebt. Berichten aus der Vergangenheit zufolge
überlebten weniger als 1000 von ihnen in den angeführten Gebieten. Auf einer Inspektionsreise durch die Lebensräume des Schwarzhalskranichs in Tibet entdeckten ausländische und chinesischer Experten jedoch 1992
über 3910 von ihnen, die sich bis heute auf 4200 Tiere vermehrten. Weltweit gibt es jetzt 6000 bis 8000 Schwarzhalskraniche.
Sie verteilen sich in einer Höhe von 2200 bis 5000 m über Qinghai, Tibet, Guizhou und Sichuan und werden in China vor allem in sieben Reservaten geschützt. 70 Prozent dieser Kranichbevölkerung lebt in Tibet, zum Beispiel im Shenzha-Reservat oder im Lhasa-Reservat (siehe unter "Vögel in Tibet"). Der Kranich brütet auf dem Tibetischen Plateau und
überwintert in Guizhou, Yunnan, Bhutan und Indien.
Schwarzhalskraniche kann man beobachten im Gebiet von Zhongdian und im Zhaotong-Reservat in Yunnan, in Guizhou am Caihai-See, in Qinghai am Qinghai-See und im Laobaotan-Reservat, in Westsichuan im Feuchtlandreservat von Roergai und in Tibet im Großen Canyon, im Shenzha-Reservat, auf dem Tibetischen Plateau.
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